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Warum Treuhandunternehmen Skills statt Lizenzen brauchen

In den meisten Treuhandbetrieben liegen die grössten Hebel nicht im nächsten Tool — sondern in dem, was schon da ist.

FT
Felice Torre
Founder & CEO BDM

In acht von zehn Treuhandbetrieben, die ich besuche, läuft die Belegerfassung halb manuell. Nicht weil keine Software da wäre — sondern weil sie nie wirklich aktiviert wurde.

Die Lizenz ist bezahlt

Die Lizenzen für Mandantenportal, Belegerfassung und Dokumentenmanagement liegen oft seit Jahren auf der Rechnung. Genutzt werden sie nicht — weil im Tagesgeschäft niemand Zeit hatte, sie sauber einzuführen.

Das ist nicht zufällig

Software-Anbieter verkaufen Module. Sie schulen kurz, dann sind sie weg. Was bleibt: ein Tool, das niemand wirklich kann.

Der typische Skills-Check in einem Treuhandbetrieb zeigt:

  • Finanzbuchhaltung: oft auf Ziel-Niveau (Kernkompetenz)
  • Lohn & HR: meistens solide
  • Belegerfassung: deutlich unter Ziel
  • Mandantenportal: kaum aktiv
  • Dokumentenmanagement: meist halbherzig

Der Hebel

Vor jedem neuen Tool: schauen, was schon da ist und nicht aktiv läuft. Drei Wochen Schulung am bestehenden Stack bringen mehr als ein neues Modul für 8’000 Franken pro Jahr.

Das ist nicht spektakulär. Aber es rechnet sich sofort.

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Felice Torre
Founder & CEO BDM · Goldach SG

Externer Verantwortlicher auf Zeit für Treuhandunternehmen, Dienstleister und KMU. Übernimmt Digitalisierung — pragmatisch, unabhängig, betriebsnah.

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Felice Torre · Goldach am Bodensee · info@bdmanagement.ch